Was ist bei der Fußpflege bei Diabetes zu beachten

Geschrieben von: Priv.-Doz. Dr. Thomas Kuehn

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Gibt es für Diabetiker besondere Vorsorge bei dem Fuß?

Bei vielen Leuten führen die Füße ein bedauerliches "Stiefkinddasein". Gerade aber für Diabetiker spielt die sorgfältige Fußinspektion und -pflege eine wichtige Rolle, da aus jeder kleinen Verletzung ein Geschwür (Ulcus) oder Entzündungsherd entstehen kann. Diabetiker mit Gefühlsstörungen an den Füßen bemerken diese Verletzungen häufig erst spät oder gar nicht. Viele Amputationen bei Diabetikern könnten aber durch eine sorgfältige Beobachtung und Behandlung der Füße vermieden werden.

 

Vorsicht Druckstellen!

Bei ausgedehnten Wanderungen, Bergsteigen oder sonstigen sportlichen Betätigungen kann es schnell zu Blasen oder Druckstellen an den Füßen kommen. Das Gleiche kann aber auch bei einem Besuch im Theater oder einer Tanzveranstaltung passieren.

 

Regelmäßig Füße inspizieren

Deshalb sollten Sie sich als Diabetiker zur Gewohnheit machen, täglich die Füße zu inspizieren, eventuell auch mit einem Spiegel. Besonders sportlich aktive Diabetiker sollten ihre Füße immer auf Verletzungen (Risse oder Blasen) untersuchen, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Generell sollte Ihr behandelnder Arzt spätestens alle 3 Monate Ihre Füße begutachten.

 

Die richtige Fußpflege bei Diabetes

Hier einige Tipps, worauf Sie als Diabetiker bei der täglichen Fußpflege achten sollten:

 

Als Diabetiker sollten Sie sich ausschließlich an speziell ausgebildete Fußpfleger (Podologen) wenden.

Die Anschrift können Sie bei Ihrem Haus- oder Facharzt erfragen. Der Podologe behandelt auch Wunden und Pilzerkrankungen. Aufgabe eines Podologen ist die vorsorgende und behandelnde Tätigkeit rund um den Fuß. Das Spektrum des Podologen geht dabei weit über professionell betriebene Fußkosmetik hinaus.

Zur täglichen Praxis des Podologen zählen:

 

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