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Mehr Lebensqualität bei Diabetes mit der Ayurveda Medizin

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mehr lebensqualitaet bei diabetes mit ayurveda medizin"Ohne Ayurveda müsste ich heute wohl Insulin spritzen"
Siegfried Kogelfranz war Journalist beim Spiegel und reiste viel durch die Welt. Völlig unerwartet, nach einem allzu üppigen Festessen, passierte es. Seine Zuckerwerte schossen auf über 500 Milligramm hoch. Der kritische Grenzwert liegt bei 160 Milligramm.

Was dann folgte und wie der 73-jährige sein Leben bis heute genießt, ist kein Wunder, sondern ist möglich dank eines gesunden Menschenverstandes und dem Glück auf gute Ärzte zu treffen.

 

Diagnose Diabetes mellitus

Auf Grund der Symptome des hohen Blutzuckerspiegels war ein Arztbesuch unvermeidlich und förderte die Wahrheit zu Tage. „Sie haben Zucker, Diabetes II", so lautete vor vierzehn Jahren das schockierende Untersuchungsergebnis, sofort gefolgt von Vorschriften für das weitere Leben, wie „Als allererstes müssen Sie abnehmen", und der nicht eben rosigen Perspektive, „Irgendwann werden Sie, wenn Sie denn so alt werden, Insulin spritzen müssen". Dem Rat das Gewicht zu reduzieren, war nicht zu widersprechen, zumal dem Journalisten selbst klar war, dass er nicht zu den Gerten zählte. „Ihre Zuckerwerte müssen sofort eingestellt werden. Dazu gehen Sie am besten in eine Fachklinik." Er begab sich nach Bad Bevensen. Die Fachklinik war ihm auf diesem Gebiet als eine der besten in Deutschland bekannt. Dort verbrachte er zwei Wochen und wurde mit gut eingestellten Zuckerwerten, einem Diätplan, etlichen Kilos weniger auf den Hüften und Tabletten für den Notfall entlassen. Die Perspektive, dass selbst bei großer Disziplin irgendwann das Spritzen von Insulin unumgänglich sein sollte, ließ Siegfried Kogelfranz keine Ruhe. Er stellte sich vor, wie er auf seinen Reisen, die ihn rund um den Globus führten, mit seinem „Notfallköfferchen" unterwegs wäre, keine erstrebenswerte Aussicht!

 

Recherche Ayurveda

Bis dahin war er schon dutzende Male in Indien gewesen. Mitte der 90er Jahre war Ayurveda bei uns noch kein Thema und nur gewisse Insiderkreise wussten, was darunter zu verstehen war. In Indien sah das anders aus. Ayurveda war traditionell die Medizin der Armen und bei der Landbevölkerung sehr verbreitet. Sie ist bis heute bezahlbar geblieben.

Es kam zu seinen Ohren, dass die Ayurveda-Medizin bei der Diagnose Diabetes mellitus gute Heilerfolge erziele. So recherchierte er in eigener Angelegenheit und fand zu einem Ayurveda-Hospital in Neu Delhi, dem „Ayurveda Kendra". dr_asokanDie leitende Ärztin Dr. Sudha Asokan entstammt einer Familie, die bereits seit vier Generationen als Ayurveda-Ärztin im südindischen Kerala praktizierte. Sie selbst war auf dem Gebiet der Diabetes sehr erfahren. Siegfried Kogelfranz suchte sie in ihrer Klinik auf, die allerdings wenig gemeinsam hatte mit den schönen Bildern von heute, die über Ayurveda als Wellness verbreitet werden. Damals entsprachen Krankenzimmer, Sanitäreinrichtung, Hygiene nicht europäischen Standards, was sich inzwischen in der neuen Klinik durchaus verbessert hat. Aber was zählte, war das Ergebnis der Behandlung und das sprach für sich. Nach einer dreiwöchigen stationären Behandlung verließ Siegfried Kogelfranz, als von Diabetes mellitus betroffen, mit signifikantem Erfolg. Er hatte bei sparsamster veganischer Kost und täglichen Yoga-Übungen zudem zehn Kilo abgenommen. Und er hatte ein rein pflanzliches ayurvedisches Medikament bekommen, das er auch weiterhin einnahm. Die Erfahrung machte ihn zum begeisterten „Ayurvedisten“ mit bislang zehn Kuraufenthalten in indischen und singhalesischen Resorts.

 

Wie war diese Behandlung möglich, die ihm eine Insulinbehandlung bis heute ersparte?

Die Ayurveda-Medizin geht von einem völlig anderen Ansatz als die westliche Medizin aus. Jeder Mensch wird als einzigartig verstanden. Dieselbe Diagnose kann bei jedem Menschen unterschiedliche mentale oder seelische Ursachen haben. Diese Erkenntnis spielt für den Ayurveda-Arzt eine grundlegende Rolle bei der Aufstellung eines Behandlungsplans. Die Entstehung einer Krankheit ist im Ayurveda völlig anders definiert als in der westlichen Medizin. Dabei spielen die drei Bioenergien Vata, Pitta, Kapha eine Rolle, die in einer individuellen Kombination einen Menschen in all seinen Belangen bestimmen und sich überall manifestieren, zum Beispiel in Organen, in der Psyche, im Temperament, wie auch in Nahrungsmitteln. Krankheit bedeutet, dass das natürliche individuelle Gleichgewicht dieser drei Doshas gestört ist. Dies wieder herzustellen, ist das Bemühen einer ganzheitlichen Ayurveda-Behandlung. In der Ayurveda-Medizin wird zudem nicht sogleich von „krank“ im Sinne der westlichen Schulmedizin gesprochen, sondern von „weniger gesund“.  Wenn das gelingt ist der Mensch nicht nur von seinen Symptomen befreit, sondern zugleich auch über Ursachen informiert und er bekommt durch Information, Verhaltensregeln im täglichen Leben und vor allem Ernährungsregeln, aber auch mittels Präparaten, Unterstützung darin, diese Ursachen in der Zukunft möglichst nicht mehr aufkeimen zu lassen. Zudem sorgt eine Behandlung in der Ayurveda-Medizin für ein ausgeglichenes Immunsystem.*

 

Die Medizinerin bestand während der Behandlung des Journalisten auf strikter veganischer Diät.

Natürlich kein Alkohol, nicht rauchen, kein Kaffee, kein süßes Obst, keinerlei Fett. Dafür gekochtes Gemüse, Naturreis, Haferflocken, Kräutertees und warmes Wasser** zum Trinken. Täglich ein Einlauf, abwechselnd mit Wasser oder Kräuteröl. Die ganze Skala der überaus wohltuenden ayurvedischen Ölmassagen, von bis zu vier Therapeuten gleichzeitig durchgeführt. Er fand zu einem Körpergefühl, wie er es noch nie erlebt hatte. Dazu viel Bewegung, fünf Kilometer walken täglich in zwei Etappen, eine Stunde Yoga und Meditationsübungen.
Heute, 14 Jahre nach der schockierenden Diagnose, ist er froh über den Weg, der ihn dank Ayurveda, davon ist er überzeugt, zur Gesundheit und zu einem normalen Leben zurückführte. Seine Bauchspeicheldrüse verzeiht ihm seither sogar so manche Sünde.

 

Pflanzliche Naturmedzin in der Ayurveda Medizin

Neben zahlreichen Behandlungen aus der ayurvedischen Naturheilkunde, praktizieren Ayurveda-Ärzte auch mit der Verabreichung von Pflanzenextrakten, die z.T. bereits seit 3.000 in der Ayurveda-Medizin erfolgreich bei der Zuckerkrankheit eingesetzt werden. Eines dieses pflanzlichen Präparate der Ayurveda-Medizin besteht aus dem Extrakt der Blätter der Gymna Pflanze. Die Heilpflanze Gymna (Asclepiadacae) enthält als aktiven antidiabetisch wirksamen Bestandteil die Gymnasäure (Asclepiadacaesäure). Die Einnahme dieses Pflanzenwirkstoffes führt zu einer Senkung der Nüchternglucose und zu einem verringerten Insulinbedarf, zu einer signifikanten Reduzierung des HbA1c und des Plasmaproteingehaltes. Weder bei gesunden noch bei Diabetes Patienten wurde ein zu Hypoglykämien führender Effekt festgestellt. (Quelle: Bailey 1989;Baskaran 1990, Ivorra 1989, Nadkarni 1976, Bone 1996, Prakash 1986, Chattopadhya 1993 und viele andere.)
* Lesen Sie auch unseren bericht „Das intakte Immunsystem aus der betrachtungsweise der Ayurveda-Medizin
** Wasser trinken, aber richtig. Lesen Sie unseren Bericht dazu.

 

Weitere Informationen.

Sie möchten Näheres zu der behandlung von Frau Dr. Sudha Asokan erhalten, oder sich über die Behandlung in ihrer Klinik informieren? Schreiben Sie und und wir senden Ihnen die Kontaktdaten. Schreiben Sie an info[at]medjournal.eu

 

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