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Essen wir uns depressiv?

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Spanische Ffastfood_steigert_depressionsrisikoorscher bestätigen einen Zusammenhang zwischen den Essgewohnheiten und dem Krankheitsbild der Depression.

Pommes Frites, Currywurst, Chips und Co. sollen depressiv machen. Olivenöl und Fisch dagegen können das Risiko, an Depression zu erkranken, deutlich minimieren. Eine Studie offenbart nun den Zusammenhang von Ess- bzw. Ernährungsgewohnheiten und den Auswirkungen auf den Gemütszustand. Demnach können einzelne Fette das Risiko einer Depressions-Erkrankung um fast 50% steigern.

Spanische Forscher an der Universität Las Palmas auf Gran Canaria haben in einer Studie offenbar eine der Ursachen der Depression verifizieren können. Nach Studienlage der Spanier können sich einzelne Fette, die über die Nahrung aufgenommen bzw. konsumiert werden, negativ auf den Gemütszustand eines Menschen auswirken. In dieser entsprechenden Untersuchung wurden die Essgewohnheiten von über 12´000 spanischen Universitäts-Absolventen analysiert. Keiner der Probanden litt zu Beginn der Studie an den Symptomen einer Depression bzw. Angststörung. Die Essgewohnheiten der über 12´000 Probanden wurden seitens der Forscher über einen Zeitraum von mehr als 6 Jahren beobachtet und deren Einfluss auf die Gemütszustände der Probanden untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass spezielle Fettsäuren tatsächlich das Risiko erhöhen können, an dem Krankheitsbild der „Depression“ zu erkranken.

 

Steigerung des Depressions-Risikos durch einzelne Fettsäuren

Der erhöhte Konsum gesättigter Fettsäuren im Allgemeinen und sogenannter Trans-Fette im Speziellen steigert das Depressions-Risiko um nahezu 50%, so das Ergebnis der Studie. Diese Fette befinden sich unter anderem im sogenannten Fastfood, in Fertigprodukten und Vollmilch. Andere Fettsäuren haben der Studie zufolge jedoch auch positive Effekte auf die Gesundheit.

 

Mediterrane Essgewohnheiten senken das Depressions-Risiko

mediterrane_kost_senkt_depressionsrisikoDie Steigerung in der Anzahl depressiv erkrankter Patienten in den Industriestaaten bzw. den wohlhabenden Ländern kann durch die Ergebnisse der Forschung erklärt werden. Aber auch das Nord-Süd-Gefälle der Depressions-Fälle ist hierdurch erklärbar. Nördliche Länder haben deutlich höhere Raten im Vergleich zu südeuropäischen bzw. mediterranen Ländern. Auch hier liefern die Forscher eine Erklärung. Mediterrane Essgewohnheiten, z.B. durch die Verwendung von ungesättigten Fettsäuren wie Olivenöl oder Fisch, senken das Risiko einer Erkrankung an Depression deutlich. Weiterhin vermuten die Forscher, dass es sich bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ähnlich wirkende Mechanismen handelt.

 

Andere Länder zeigen ein weitaus höheres Risiko

Bei der durchgeführten Untersuchung sind am Ende der 6 Jahre über 650 Fälle von Depressionen aufgetreten.
Die konsumierte Menge an den verursachenden Trans-Fetten war bei den Probanden mit 0,4% allerdings verhältnismäßig gering. In anderen Industriestaaten wie beispielsweise den USA, sei das Verhältnis deutlich höher und somit auch das Risiko an Depression zu erkranken.

 

 

Trans-Fettsäuren, der Zündstoff einer Depression?

Der Konsum von industriell gefertigten Trans-Fettsäuren erhöht nicht nur das Risiko der Herz-Kreislauf-Erkrankung, sondern offenbar auch die Neigung zu einer Depression. Die etwa in Meeresfisch oder Olivenöl enthaltenen ungesättigten Fette dagegen senken die Gefahr laut dem Resultat der spanischen Studie. „Je mehr TransFette konsumiert werden, desto größer war der schädliche Effekt“, sagt Erstautorin Almodena Sanchez-Villegas von der Universität Las Palmas auf Gran Canaria.

Trans-Fettsäuren entstehen bei der Härtung pflanzlicher Fette und sind etwa in Fastfood-Gerichten und vielen industriell gefertigten Lebensmitteln enthalten, darunter Pommes Frites, Chips, Kekse und beispielsweise Blätterteigprodukte.

Trans-Fette können die Psyche dahingehend beeinflussen, indem sie störend auf die Botenstoffe im Gehirn wirken, wie beispielsweise Serotonin, erklärt die Wissenschaftlerin. Außerdem blockieren sie den Wachstumsfaktor BDNF, der für Bildung, Funktion und Plastizität der Nervenzellen zuständig ist.
Insofern ist also nachvollziehbar, dass für Menschen, die Trans-Fette konsumieren, das Depressions-Risiko steigen kann.

In Dänemark und Island beispielsweise sind die Lebensmittelgesetze so verfasst, dass der Anteil von Trans-Fettsäuren in Nahrungsfetten unter 2% liegen muss. In der Bundesrepublik Österreich beispielsweise besteht noch nicht einmal eine Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel mit Trans-Fetten. Gleiches gilt für die europäischen Staaten Deutschland und Spanien.

Es gibt weltweit eine Parallele: In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Depressions-Erkrankungen stark  gestiegen – und der Verbrauch an Trans-Fetten hat rapide zugenommen.

 

Verringern Sie den Konsum von Trans-Fetten

1. Verwenden Sie in der Küche hochwertige Pflanzenöle, die reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. Dies sind beispielsweise Oliven- und Rapsöl. Diese Fette in vielen Speisen reduzieren zu einem gewissen Teil den negativen Einfluss von Trans-Säuren.
2. Lesen Sie beispielsweise auf einer Lebensmittel-Packung die Bezeichnung „gehärtetes Pflanzenfett“, „pflanzliches Fett, teilweise gehärtet“, oder ähnliches, dann bedeutet das für Sie, dass hier Trans-Fette vom Hersteller verwendet werden. Grundsätzlich gilt bei der Etikettierung, je weiter oben bzw. vorn auf der Inhaltstoffliste diese Bezeichnungen stehen, desto mehr Trans-Fettsäuren befinden sich in der entsprechenden Nahrung. In diesem Fall gilt nur eine Empfehlung: nicht kaufen.
3. Fette Backwaren, Popcorn, Fastfood und dergleichen, das für die Mikrowelle produziert wird, sollte nur selten auf dem Speiseplan stehen oder besser noch ganz aus der täglichen Nahrung verbannt werden.
4. Lassen Sie das Öl, dass Sie zum Frittieren bzw. Ausbacken nutzen, niemals zu heiß werden und verwenden Sie stets frisches Öl.
5. Wer also beispielsweise zum Frühstück eine Quarktasche genießt, mittags Pommes Frites oder Chicken Nuggets und abends eine Handvoll Mikro-Popcorn genießt, der hat eine Überdosis Trans-Fette konsumiert. Wenn das einmal in 3-4 Wochen der Fall ist, dann stellt das sicherlich noch keine Gefahr dar. Passiert es aber täglich, dann wird das mit der Zeit zu einem gravierenden, gesundheitlichen Problem. Vor allem dann wenn der betreffende seitens seiner Gene ohnehin zu frühzeitiger Artisklerose neigt.

 

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